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Nightrides - Umgang mit der Natur

Die dunkle Zeit des Bike Sports naht und damit ein wichtiges Thema im Umgang mit Natur, Umwelt und anderen Nutzergruppen – Nightrides.

Nightrides machen Spaß und sind in einigen Monaten im Jahr, für viele, die einzige Option nach der Arbeit noch am Radl unterwegs zu sein. Das ist ein Fakt. Fakt ist leider auch, dass speziell in dieser Zeit die Nahrungsverfügbarkeit und der Lebensraum der heimischen Tiere (noch) deutlich eingeschränkter ist, als von Frühjahr bis Herbst, im dicht besiedelten Österreich, ohnehin schon. Nightrides schränken diesen Lebensraum noch weiter ein und sorgen für Unruhe bei den betroffenen Wildtieren. Diese Unruhe hält die Tiere vom fressen ab oder führt gar zu Fluchtreflexen bei welchen die Tiere große Mengen Energie verbrennen, welche sie in der Futterknappheit im Winter kaum wieder herein bekommen können. Dieser Umstand trifft natürlich auch für alle anderen nachtaktiven Aktivitäten wie Trailrunning, Wandern etc. zu.

Zurecht also, wenn insbesondere im Winter die Jäger, Bauern und Grundeigentümer, welche sich möglicherweise auch im Sommer bemühen die Tiere durch Futterstellen zu füttern etc., besonders unverständlich für die Nachtaktiven Bergsportler zeigen. Dieses Unverständnis, was nachtaktiven Sport im generellen betrifft, unterstützen wir mit Verständnis. Verständnis dafür, auf gewisse Aktivitäten zu gewissen Zeiten, zugunsten der Umwelt, verzichten zu müssen.

Nicht nur wir verzichten demnach seit langem auf nachtaktive Aktivitäten am Berg, auch für viele Vereinskollegen ist dieser Verzicht mittlerweile selbstverständlich. Dieser Umstand hilft auch in Gesprächen mit anderen Nutzergruppen am Berg, mit welchen wir versuchen Einigungen zu erzielen, welche immer auch aus Kompromissen für beide Seiten bestehen müssen. Priorität hat hier jedoch die Umwelt, welche durch die aktuellen Klimaentwicklungen ohnehin genug in Mitleidenschaft gezogen wird. Demnach die Bitte von uns an alle Mitglieder und alle LeserInnen auf nachtaktiven Bergsport in der Natur zu verzichten.


PS: Sollte jemand alle Pro´s und Con´s abwägen und sich trotzdem für nächtlichen Bergsport entscheiden, überdenkt bitte nochmals die Notwendigkeit dieser Belastung der Umwelt und teilt eure Aktivitäten bitte zumindest nicht zusätzlich auf Online Plattformen wie Strava und Co., um diesen Trend nicht unnötig zu verstärken.

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